Brennisteinsalda Wanderweg
Landmannalaugar
Brennisteinsalda Wanderung
Unser Ziel ist eine Tageswanderung durch das Laugahraun-
Lavafeld, einen Aufstieg auf die Brennisteinsalda und über
die Grænagil-Schlucht wieder zurück zum Zeltplatz.
Die Strecke ist mit ca. 6 Kilometer ausgewiesen.
Vorab sehen wir uns das Gebiet mal aus der Luft an.
Rechts erkennt ma gut das "Panorama-Massiv", das viel auf
Postkarten zu finden ist.
Aber auch wir haben uns von den Rhyolithbergen begeistern lassen.
Der Weg führt uns an der berühmten Badestelle vorbei.
Ein Bad lassen wir lieber sein, denn immer wieder machen
Hinweise auf Parasiten im Wasser die Runde und das müssen
wir nicht unbedingt haben.
Der eigentliche Startpunkt unserer Route beginnt mit dem Einstieg
in das Laugahraun-Feld, unmittelbar hinter dem Zeltplatz.
Ein kurzer Anstieg und der Weg, markiert durch rot bemalte
Holzstäbe, führt über ein Altschneefeld.
Nach dem folgendem Aufstieg, werfen wir einen Blick zurück in
Richtung Campingplatz mit den Rhyolithbergen im Hintergrund.
Die bunte Farbenpracht von Landmannalaugar sollte sich aber
noch später zeigen.
Auch unser Zwischenziel, die Brennisteinsalda, ist schon gut zu sehen.
Wir laufen jetzt auf dem über 500 Jahre alten Lavastrom entlang.
Moos bedeckt die Oberfläche.
Links des Weges, erhebt sich der Bláhnúkur.
Rechts von uns das Bergmassiv Suðurbarmur.
Nach ca. 1,5 km haben wir das Lavafeld durchquert und blicken
in Richtung Anstieg der 1128 m hohen Háalda.
Linker Hand befindet sich so eine Art Minigletscher.
Bitte nicht wörtlich nehmen, aber irgendwie hat dieses Restschneefeld alles,
was einen Gletscher ausmacht. Eben halt nur kleiner.
Der Weg führt uns ins "Gletschertal".
Wir steigen also ein paar Meter hinab und verlassen das
Lavafeld.
Nach ca. 100 m beginnt ein leichter Aufstieg.
Hier zweigt auch der Wanderweg zur Háalda ab.
Danach führt der Weg über dieses Schneefeld an der Flanke
der Brennisteinsalda immer weiter hinauf.
Rechts der Ausläufer des bunten Berges und links das Obsidianfeld
der Laugahraun.
Dass der Vulkan noch immer aktiv ist, sieht man an den
Berghängen und am Fuß des Berges.
Ein leichter Schwefelwasserstoffgeruch liegt in der Luft.
Vor uns liegt das große Solfatorenfeld.
Von hier aus hat man einen schönen Blick über das gesamte Lavafeld.
Das ist der Weg, den wir gekommen sind.
Wir haben das Solfatorengebiet erreicht.
Um das Solfatorenfeld haben sich Schwefelablagerungen gebildet.
Von hier zweigt der Weg in die Grænagi-Schlucht ab.
Diesen Weg haben wir uns für den Rückweg vorgenommen.
Immer steiler wird der Anstieg und der rutschige Untergrund
ist mit Vorsicht zu genießen.
Wir gewinnen an Höhe und die Aussicht wird immer besser.
Der steile Weg bietet ab und zu auch mal einen Absatz
zum Verschnaufen.
Wie hoch wir mittlerweile gestiegen sind, kann man an den
Leuten erkennen, die unten im Bild zu sehen sind.
Die nördliche Flanke des Bláhnúkur.
Wir haben den ersten Hang geschafft.
Hier geht es weiter in Richtung Bunten Berg.
Bunt ist es aber auch schon hier.
Man befindet sich jetzt schon inmitten der Rhyolithberge.
Farbig ist nicht nur die Brennisteinsalda, sondern die gesamte
Umgebung.
Weitere Wanderer folgen dem Weg nach oben.
Die Felsnadel der Brennisteinalda mal aus anderer Perspektive.
Das nächste Etappenziel ist der Aufstieg zum Gipfel.
Gerade aus geht der Laugavegur.
Jetzt beginnt das steilste Stück der Strecke.
Der Hang ist durch Geröll rutschig.
Es ist geschafft! Wir haben den Gipfel erreicht.
Das Wetter hat jetzt auch noch ein Einsehen mit uns
und das große Staunen kann beginnen.
Machen wir mal eine Rundblick über Landmannalaugar.
Der Blick geht nach Süden.
Der 943 m hohe Vulkankegel des Bláhnúkur.
Mit seinem dunklem Tuffgestein, ragt er aus dieser sonst gelblich-
orangen Bergwelt heraus.
Die bekannte Silhouette der Rhyolithberge.
laugahraun mit Blick zur Zufahrt nach Landmannalaugar.
Links von Landmannalaugar.
Der Blick auf die Gebirgskette Suðurnamur.
Der Blick geht weiter nach links.
Ganz im Hintergrund die 1128 m hohe Gipfelspitze der Háalða.
Der Laugavegur Richtung Süden.
Die Spitze des Bláhnúkur.
Der westliche Aufstieg auf den Bláhnúkur.
Wanderer auf dem Gipfel des Bláhnúkur.
Wir sehen in die Bergwelt hinter dem Bláhnúkur.
Die Fjallabak nyrðri (F208) trifft auf die 208 und der Stichstraße
zum Campingplatz.
Das Sonnenlicht läßt den Rhyolith leuchten.
Der Blick reicht bis zum Parkplatz.
Das Flussbett der Tungnaá.
Links am Bildrand der Frostastaðavatn.
Unser kleiner Gletschersee!
Zufahrt Landmannalaugar.
Blick über das Rhyolithmassiv.
Nicht von dieser Welt.
Noch ein letzter Blick von hier oben, dann
denken wir an den Rückweg.
Der Abstieg geht wesentlich schneller und bald sind wir wieder
auf dem Laugavegur.
Bei den Solfatoren angekommen, biegen wir jetzt nach rechts weg
und tauchen erneut in die Laugahraun ein.
Auf der Karte ist die Stelle markiert.
Der Weg geht nicht auf dem Lavafeld entlang, sondern wir wandern hindurch.
Der Obsidian glänzt herrlich im Licht.
Am Wegweiser blicken wir noch einmal auf die Brennisteisnalda.
Ab hier beginnt ein Lava-Labyrinth, dessen Weg durch Stangen markiert ist.
Weiter geht es auf dem markierten Weg.
Von wegen - ab und zu muss man den richtigen Weg suchen.
Hinter dieser Mauer aus Lava hört man ein Rauschen.
Zwischen dem Lavafeld und dem Bláhnúkur verläuft die
Grænagil-Schlucht mit einem Gletscherfluss.
Die Dimensionen sind ein wenig verzeichnet.
Es sieht auf den Bildern kleiner aus, als es ist.
Ab hier beginnt auch der Abstieg in die Schlucht.
Der Weg führt bis ans Wasser.
Um einen herum ein neues Farbenspiel.
Hier haben sich regelrechte Regenrinnen gebildet.
Das Wasser ist glasklar und wurde, nachdem wir es probiert hatten,
als sehr schmackhaft eingestuft.
Der Weg folgt jetzt immer dem Flusslauf.
Ein Stück des Weges sieht so aus und wir hatten schon die
Befürchtung, dass es bis zum Zeltplatz so weiter geht.
Es ist aber nicht sehr viel abgesperrt und man gelangt danach gleich wieder an den Fluss.
Vor uns eine Wand aus graugrünem Palagonit und obenauf
quälen sich Wanderer den steilen Osthang des Bláhnúkur
hinauf.
Der eigentlich dunkelgraue Bláhnúkur zeigt hier aber auch ein herrliches
mineralisches Farbenspiel.
Direkt am Flussufer zeigen sich Basaltformationen.
Wir kommen an den Ausgang der Schlucht.
Als hätten wir es bestellt, reißt der Himmel doch noch auf
und präsentiert uns das Panorama von Landmannalaugar im
strahlenden Sonnenschein.
Die Ostseite des Bláhnúkur.
Der Weg zum Aufstieg, führt über diese kleine Brücke.
Schöner geht es nicht.
Wieder am Zeltplatz angekommen besorgen wir uns zwei Kaffee und
erholen uns von der 6 km langen, anspruchsvollen Wanderung.
Ach ja - die Trolle!
Natürlich haben wir auch hier welche gesehen.
Da gibt es ja den freundlichen Wächter, der an der
Brennisteinsalda nach dem Rechten sieht.






